Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf Wissenschaft und Forschung

Die COVID-19-Pandemie hat die internationale Wissenschaftsgemeinschaft binnen weniger Monate grundlegend verändert. Das Globe Festival griff diese Entwicklung in einem Online-Dialogforum auf und diskutierte gemeinsam mit den Deutschen Merian-Zentren, wie Forschungskooperationen auch unter den Bedingungen von Lockdowns und Reisebeschränkungen tragfähig bleiben. Der Austausch zeigte eindrücklich, wie Wissenschaft und Gesellschaft in Krisenzeiten voneinander lernen können.

Digitale Posterausstellung und Dialogforum

Die Veranstaltung verband eine digitale Posterausstellung der Merian-Arbeitsschwerpunkte mit einem Dialogforum. Forscherinnen und Forscher aus den Partnerregionen präsentierten ihre aktuellen Projekte und kamen mit dem Publikum ins Gespräch. Gerade das Online-Format erwies sich als Chance: Es senkte die Hürden für die Teilnahme, ermöglichte einen Austausch über mehrere Zeitzonen hinweg und machte die Ergebnisse einem breiteren Publikum zugänglich. Wer das digitale Programm mit einer Auszeit in Sachsen verbinden möchte, findet im Feel Good Hotel in Chemnitz eine entspannte Basis für die freien Stunden.

Die Rolle der Merian-Zentren in der globalen Forschung

Die fünf Deutschen Merian-Zentren bündeln regionale Forschungsperspektiven aus Indien, Mexiko, Brasilien, Ghana und Tunesien: ICAS:MP (Delhi), CALAS (Guadalajara), Mecila (São Paulo), MIASA (Accra) und MECAM (Tunis). Sie untersuchen globale Herausforderungen wie Ungleichheit, Konflikte und gesellschaftliche Transformation aus unterschiedlichen regionalen Blickwinkeln und bringen diese Perspektiven in den internationalen Diskurs ein. Gerade in der Pandemie zeigte sich, wie wichtig solche verlässlichen Netzwerke sind: Sie ermöglichten es, Wissen aus dem Globalen Süden und dem Globalen Norden auf Augenhöhe zusammenzuführen. Wer ein Merian-Zentrum besucht oder an einer Tagung in der Region teilnimmt, kann im Boutique SKYHOTEL in Merseburg komfortabel übernachten; wer es ruhiger mag, ist im Hotel Elbterrassen zu Brambach in Dessau-Rosslau gut aufgehoben.

Internationale Kooperation in Zeiten der Pandemie

Die Pandemie hat internationale Kooperation vor große Herausforderungen gestellt. Feldforschung musste ausgesetzt, Konferenzen verschoben und Austauschprogramme neu organisiert werden. Gleichzeitig entstanden kreative digitale Formate, die den Kontakt über Kontinente hinweg aufrechterhielten. Die Diskussion machte deutlich, dass internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit nicht nur von finanziellen Mitteln abhängt, sondern auch von Vertrauen, Kommunikation und langfristigen Beziehungen. Zugleich wies sie auf ungleiche Zugänge zur digitalen Infrastruktur hin, die eine gemeinsame Forschung erschweren. Persönliche Begegnungen lassen sich durch virtuelle Formate nicht vollständig ersetzen – für die Zeit nach der Pandemie sind daher hybride Ansätze gefragt, die beide Welten verbinden. Für geplante Konferenzreisen eignen sich Unterkünfte wie das Traditionsgasthaus Goldener Löwe in Riesa oder das H+ Hotel Leipzig-Halle in Halle (Saale) als Ausgangspunkt.