Extrem rechte Memes über Greta Thunberg

Inhalt des Workshops

Im Workshop »Extrem rechte Memes über Greta Thunberg« setzen sich Johanna Maj Schmidt und Tabea Falk vom EFBI mit der Frage auseinander, wie rechtsextreme Akteur*innen digitale Bildkultur nutzen, um Klimaproteste zu diskreditieren. Im Zentrum stehen Memes, die Greta Thunberg als Projektionsfläche für Verschwörungsnarrative, Ironie und offene Anfeindung verwenden. Die Teilnehmenden analysieren ausgewählte Beispiele, ordnen sie in politische Diskurse ein und diskutieren ihre Wirkung auf öffentliche Debatten.

Der Workshop richtet sich an alle, die sich für digitale Diskursanalyse interessieren – Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Wer für den Workshop von weiter her anreist, findet im Umland von Leipzig passende Übernachtungsmöglichkeiten, etwa ein Bed and Breakfast in Dessau-Rosslau.

Tiefenhermeneutische Interpretation digitaler Inhalte

Methodisch folgt der Workshop der tiefenhermeneutischen Interpretation, einem Ansatz aus der sozialwissenschaftlichen Hermeneutik, der über die bloße Beschreibung von Inhalten hinausgeht. Gefragt wird nicht nur, was ein Meme zeigt, sondern auch, welche unbewussten Sinnschichten, Wünsche und Ängste darin aufscheinen. Auf diese Weise lassen sich Mechanismen wie Schuldumkehr, Abwehr oder Größenfantasien sichtbar machen, die in extrem rechten Bildern oft eine zentrale Rolle spielen.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Wechselwirkung zwischen Bildmotiv, Text und Verbreitungskontext. Die Teilnehmenden lernen, Memes als verdichtete Erzählungen zu lesen und ihre emotionale Ansprache zu entschlüsseln. Dazu gehören sowohl die Analyse von Einzelbildern als auch der Blick auf serielle Formate und ihre Kommentierung in sozialen Netzwerken.

Das Globe Festival in Leipzig

Der Workshop ist Teil des Globe Festivals, das in Leipzig Wissenschaft, Kunst und gesellschaftliche Debatten miteinander verbindet. Das Festival versteht sich als Ort für kritisches Denken und lädt dazu ein, aktuelle Themen aus neuen Perspektiven zu betrachten. Die Veranstaltungen finden an verschiedenen Orten in der Innenstadt statt, unter anderem im Bereich der Universitätsstraße.

Leipzig ist gut erreichbar, und wer das Festival mit einem längeren Aufenthalt verbinden möchte, findet in Sachsen und Sachsen-Anhalt zahlreiche Unterkünfte. Wer es ruhig mag, findet in Apolda eine passende Unterkunft.

Auch preiswerte Übernachtungsmöglichkeiten in Zeitz machen die Stadt zu einer guten Basis für den Festivalbesuch.

Wer einen Abstecher ins Umland plant, findet in Oberwiesenthal Übernachtungsmöglichkeiten.

Für einen ruhigen Zwischenstopp bieten sich Übernachtungsmöglichkeiten in Moritzburg an.

Auch Unterkünfte in Klitten sind eine Option für ruhige Abende abseits des Festivals.

Wer lieber in einem Hotel wohnt, kann das Boutique Best Western Hotel in Merseburg wählen.